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Montag, 6. Juli 2009

28. Limes-Etappe, von Altenstadt bis kurz vor Marköbel

13.06.09
http://www.limesprojekt.de/altenstadt1.htm ( Link über diesen Abschnitt)

Ich hatte bei meiner letzten Wanderung den Limeswanderweg verloren und musste nun von dem Parkplatz an der Landstraße zwischen Altenstadt und Stammheim meine Suche aufnehmen. Am Parkplatz angekommen betete vor mir eine Pilgergruppe und da ich nicht stören wollte, schloss ich so leise es ging die Autotür und machte mich auf den Weg. Er führte hinein in den kühlen Wald, der Limes verläuft hier sichtbar auf halber Höhe Richtung Altenstadt, im nachhinein wundert es mich warum der Limes nicht auf der Höhe verläuft. Auf der Höhe war auch mein Wanderweg wieder da und es konnte losgehen.
Am Waldesrand ist ein Spielplatz von einem Kindergarten mit viel Auslauf. Ein schöner Ausblick von hier auf die Nidderebene, linker Hand sieht man den Glauberg. Diese Keltensiedlung muß auch noch Besichtigt werden, es ist die Fundstätte einer großen Figur eines Keltenfürsten. Doch heute bleibt keine Zeit dafür.
Der Weg verläuft direkt abwärts auf Altenstadt zu. Streuobstwiesen mit reifenKirschen behinderten mein fortkommen, frische süße Wildkirschen waren zu verlockend.
weiter ging es durch ein Neubaugebiet von Altenstadt. In Altenstadt ging es durch die Kirchgasse, schöne Hofreiten und vorbei an der alten Kirche. Auf der Haupstraße sah ich Ritter und Germanen, an diesem Tag fand ein Ritterfest in Alltenstadt statt. An der Hauptstraße liegt auch zum Verkauf der schöne Fachwerkgasthof " zum schwarzen Adler" Das sterben deutscher Gasthöfe geht weiter. Überall in den kleinen Orten muß man nun Pizza und Döhner essen, warum nur?
Von Altenstadt geht es südwärts über die Eisenbahnschienen entlang der Landstraße 3189 nach Oberau. beim Überqueren der Nidder wurde ein Bussard von einer Krähe verfolgt. Ich weiß nun das die Nidda und die Nidder 2 Flüsschen sind und das die Nidder in die Nidda fließt.
Nach Oberau entlang der Landstraße wäre der Limes sichtbar, doch er ist versteckt hinter Büschen und keiner will es scheinbar wissen, daß er hier verläuft, am Übergang zu einem Spielplatz wird der Limes auch noch von einem kläffenden Schäferhund bewacht.

An der Kreuzung zur Waldsiedlung und in Richtung Höchst steht ein imposanter "Römischer Soldat" von Tim Schnitzer. http://www.baustahl-objekte.com/current/metall-design-home.html
Wenn ich das Wanderwegzeichen gesehen hätte wäre ich an, dem Römischen Soldaten vorbeigegangen, machmal hat man ja auch Glück.

Auf dem Rückweg entdeckte ich noch an dieser Kreuzung eine Informationtafel über den Limes.
Es ging noch ein Stück südlich an der Landstraße entlang. Hier gesellte sich der neu geschaffene Bonifatius Wanderweg zum Limeswanderweg. Wir verließen nun die Landstraße tauchten in den Wald ein, um zum Bruchberg stetig hinauf zu laufen. Bevor der Bruchberg erreicht wurde verabschiedete sich der Bonifatius Wanderweg ostwärts. Kurz vor dem Kleinkastell auf dem Bruchberg sah ich links im Wald vier alte Betonklötze. Überbleibsel des 2. Weltkrieges?


Das Kleinkastell ist nicht freigelegt, es ist aber gut zu sehen. Am Wegesrand sind Pfähle in den Waldboden eingelassen mit Namen von Germanischen Volksstämmen, ein paar Kilometer weiter ist eine Informationstafel in welchen Regionen die einzelnen Volksstämme gesiedelt hatten. hier im Forst ist der Verlauf des Limes gut zu verfolgen.
An einem Biotop machte ich eine kleine Rast und sah den Libellen zu und die Frösche gaben eine Konzertprobe ab. Im weiteren Verlauf hat ein Sturm im Forst gewütet und viele Fichten vernichtet, es gibt dazu eine Informationstafel. Am Wegesrand hat ein Künstler ein römisches Schwert und Schild aufgestellt, mir gefällt es. Der Künstler ist Jox Reuss

http://www.limeshain.de/archiv_gal_roemer_08.php

Als ich weitergehen wollte raste ein kleiner wütender Hund auf mich zu, ich verabschiedete mich kurz von meiner Hose und wollte mich stellen, aber der kleine Feigling bog 10 Zentimeter vor mir ab aber immer noch mit fletschenden Zähnen, Frauchen rettete mich dann und der kleine freche Hund wurde ausgeschimpft, er wusste das er Unrecht tat.

Es ging weiter auf einem schnurgeraden Forstweg, einige Sportler nutzten diesen Weg. Am Wegesrand steht eine imposante Eiche, die Drususeiche. Sie soll ca. 400 Jahre alt sein. Sie ist durch einen Blitz von oben bis unten gespaltet. Hinter der Eiche im Wald war ein Römerturm.
Am Waldesrand von Langen-Bergheim ist ein schönerRastplatz.
Hier übersah ich dann einen Wegweiser und ging gerade aus auf Marköbel zu und verirrte mich in der Bachaue, in der großen Hecke waren unzählige Vögel zu sehen und zu hören. Natürlich merkte ich, hier bist du falsch und beschloss für heute die Wanderung abzubrechen, schließlich musste ich ja zurück zum Parkplatz im Forst nördlich von Altenstadt.








Hier das röhmische Schild von Jox Reuss










Siedlungsgebiete der Germanen






Limesverlauf













Drususeiche


Blick auf den Glauberg










Limes, Vom Parkplatz an der Stammheimerstraße zum Waldrand bei Langen-Bergheim auf einer größeren Karte anzeigen















Limes, Vom Parkplatz an der Stammheimerimerstraße zum Waldrand bei Langen-Bergheim auf einer größeren Karte anzeigen




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