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Dienstag, 20. April 2010

2. Limes-Etappe von Melsbach Ruine Kreuzkirche zur Christianhütte im Märkerwald (Durch den Rhein Westerwald)

Datum: 25.10.08

So ganz klar war mir der weitere Verlauf des Limesweges ab der Ruine in Melsbach nicht. Irgendwie habe ich den Weg dann hinter dem Sportplatz aufgespürt, hatte ich nicht aufgepasst oder ist der Weg hier schlecht markiert?
Die Ruine der Kreuzkirche stammt aus dem 14. Jahrhundert.
Über Felder erreicht man dann schnell das Kastell Niederbieber. Die Mauern sind schön zu sehen. Es ist eine imposante Anlage und ruft zum Verweilen auf. Das Kastell ist von einem Neubaugebiet umschlungen. Nicht jeder wohnt in römischer Nachbarschaft.
Weiter ging es hinunter zur Wied, Bach oder Fluss? Auf der Wiese vor der Brücke ist Erdgeschichte zu erforschen, die Erdzeituhr führt einen in die Entwicklung der Erdgeschichte ein. 4,5 Milliarden Jahre dargestellt in 24 Stunden. Der Künstler Adolf Hörcher aus Höhr-Grenzhausen hat die Erdzeituhr geschaffen.
Es ist immer erstaunlich wie ruhig es in den Straßen der Ortschafften ist, die ich durchquere.
Nach Überquerung der Straße, die zum Schloss Monrepos verläuft, muss man eine schmale Treppe hinaufgehen. Oben angelangt folgt man der Landstrasse nach Rodenbach. Weiter unten im Ort nach einer Kurve trifft der Limeswanderweg auf einen Zuweg zum Rheinsteig. Es ging wieder hinauf, diesmal konnte man auf der Höhe den Rhein und Andernach sehen. In Andernach, auf der anderen Seite des Rheines, liegt ein römisches Kastell. Auf den Wiesen übte ein Drachenflieger, der Flug dauerte jeweils nur Sekunden deshalb war der Absturz nicht so dramatisch, ich musste nicht rettend einschreiten. Dabei bin ich wieder einmal falsch gelaufen. Über Felder erreichte ich meinen Weg, Glück gehabt. Es ging weiter am Waldrand von Feldkirchen, hier bog auch der Rheinsteig ab hinunter zum Rhein. Nach dem Gebranntehof ging es hinein in einen Buchenwald mit hohem Bestand, vorbei an einem Forsthaus. Der Wall ist immer wieder erkennbar, in der Nähe der Christianhütte musste ich einen Umweg machen da der Wanderweg durch Windbruch nicht passierbar war. An der Hütte wurde gerade aufgeräumt, am nächsten Tag sollte hier ein Jägerfest stattfinden.

Hier beendete ich für diesen Tag meine Wanderung. Mein Rückweg erfolgte über das archäologische Museum Monrepos, ein wirklich sehenswertes Museum, nach der Besichtigung ging es weiter vorbei am Mammutbaum nach Altwied. Altstadt- und Burgbesichtigung. Dann hinauf nach Melsbach und wieder war ein interessanter Tag zu Ende.

Die Wied






Burg Altenwied

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