Nach einer noch kälteren Nacht an der Altmühl brach ich früh auf , um mein Rad zur Hadrianssäule an der Donau zu bringen. In Altmannstadt übersah ich die Abzweigung nach Hagenhill und fuhr Richtung Hexenagger, ich merkte mein Fehler noch vor Hexenagger und fuhr zurück nach Altmannstadt. Das Tal Richtung Hexenagger hat mir gut gefallen. Von Hexenagger kommend musste ich gleich am Ortseingang links hoch. Ich hatte mir die Limesstraße versucht zu merken und da sie gelb markiert ist auf der Limeskarte war ich der Meinung es geht immer der Hauptstraße nach, das ist eine visionelle Irreführung, mit anderen Worten bin ich dann irgendwie doch noch zur Hadrianssäule gekommen. Meine Freunde meinen ich bräuchte ein Navigationgerät.
Die Landschaft vor der Donau wirkt leer und karg mit weitem Blick und es gibt viele Hopfenfelder, zum Teil waren sie schon abgeerntet.
Mein Rad wurde in





Von hier aus geht es nun fast immer am Limes entlang bis zur Donau. Nach dem Wa


In Hagenhill ist die Markierung nicht zu sehen, ich bin über eine Wiese gelaufen. Am anderen Ende war eine Markierung des Jakobsweg, also richtig. Nach Hagenhill wandern über den nächsten Hügel, ein Bauer beackerte ein Feld im Wald. Noch ein Stück weiter durch den Wald und nun tauchte das erste Hopfenfeld auf.


Es war schon abgeerntet und sehr groß. Hier am Wegesrand wird über das kultivieren von Hopfen informiert. In Abständen wird informativ über den Hopfenanbau berichtet. Es ist beeindruckend wieviel Stahlseile benötigt w


Der folgende Abschnitt führt nun durch den Wald immer am Wall entlang, durch eine enge Schonung über eine kleine Holzbrücke, ein Abschnitt wie er mir gut gefällt. Zu sehen

Anstatt mich zu freuen wurde ich mehr als wehmütig, weil die Wanderung an der Donau für mich zu Ende ist. Für



Ich nahm mir vor den Rest mit dem Rad und noch zum Kloster Weltenburg am nächsten Tag zu fahren.
Die Rückfahrt mit dem Rad nach Sandersdorf wurde zur Tortur, ein Pedale rutschte plötzlich und ich konnte nicht mehr richtig bergan fahren. Der Bolzen der die Pedale hält war gebrochen. Zurück nach Sandersdorf waren einige Hügel zu überwinden. Also den Hügel hochschieben und hinunter fahren. Abgekämpft kam ich in Sandersdorf an. In der Gaststätte trank ich ein wohlschmeckendes Bier und nahm Bauernwürstle mit Kraut zu mir. Ich war der Meinung ich bin noch in Franken aber die Leute erklärten mir " hier wird bayrisch gesprochen".
Wegen des Defektes am Rad konnte ich am nächsten Tag nicht die Strecke zum Kastell Einig mit dem Rad fahren. Deshalb fuhr ich dann mit dem Auto zum Kloster Weltenburg und machte zuerst ein Schiffsfahrt nach Kehlheim und zurück. Nach Besichtigung der schönen Klosterkirche fuhr ich zum Kastell Einig. Ich verkniff mir das gute Bier im Biergarten von Weltenburg. Ich musste zurück nach Frankfurt fahren. Ich bin mir aber sicher, daß ich das Altmühltal und Donau noch einmal besuchen werde.
Das Kastell (A

Meine Limeswanderung ist nun zu Ende aber ich habe noch ein paar Ziele zu besuchen, den Odenwald Limes und einige Museen entlang des Limes die ich nicht besuchte. Vielleicht wandere ich auch noch entlang des Hadrianswall in Norden von England, das spukt ziemlich in meinem Kopf herum.


Kloster Weltenburg und Donaudurchbruch
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